Anmerkungen zur eingesetzten Technik

Die Digitalisate zur Anwendung 'Neue Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste' wurden im Satz-Rechenzentrum in Berlin vom Mikrofiche erstellt. Zum Einsatz kam hierfür ein Mikrofilmscanner der Fa. Sunrise.

Zunächst wurden pro Zeitschriftenband bitonale Rohscans in 600dpi, Format TIF erzeugt. Diese wurden anschließend in einem halb-automatischen Bildverarbeitungsverfahren zu den sog. Masterimages konvertiert. Dieser Konvertierungsvorgang umfaßte das Trennen der Doppelseiten, das Freistellen (Entfernen der schwarzen Bildränder) und das Ausrichten von schräggestellten Images. Aus diesen Masterimages wurden für die Internetpräsentation GIF-Versionen im Grautonmodus generiert.

In Bezug auf die inhaltliche Datenorganisation wurde anhand der im Forschungszentrum Europäische Aufklärung erarbeiteten Datenbank eine Dokumentbeschreibung (DTD) der Zeitschriftenbände erstellt und für jeden dieser Bände jeweils eine XML-Datei extrahiert, die die Dokument-Metadaten enthält und die dazugehörigen Imagedaten referenziert. Diese XML-Daten wurden anschließend in die Agora-Datenbank importiert.

Die Agora-Datenbank ist ein sog. 'Repository', in dem die Metadaten des Projekts gespeichert werden. Aus diesen Metadaten ist ein Volltextindex erzeugt worden, der die Grundlage für die Web-Recherche darstellt. Der Agora Server selber ist eine Java-Anwendung, die in diesem Projekt innerhalb eines Tomcat-Servlet-Containers die Daten für die Internetanwendung bereitstellt.

Als Web- und Datenserver wird ein Linux-Rechner eingesetzt.